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PRESSE
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Neue Zürcher Zeitung, Béatrice Eichmann-Leutenegger
Dieses Buch lebt von Kontrasten. Die Autorin erzählt in lapidarer Sprache vom Verstummen und Verdrängen, aber sie schildert beredt und ungemein anschaulich diese vergangene Welt im Würgegriff der Konventionen und Moralvorstellungen. Manchmal müssen die Menschen ausbrechen: Wiederholt reisen die Eltern nach Afrika, in die Wildnis jenseits der zivilisatorischen Zähmungsmuster. Es öffnet sich jedoch für die Leser keine unüberbrückbare Kluft zwischen dem inneren und dem äusserem Tun der Romanfiguren. Kein Gerichtstag nach dem Muster Ibsens spielt sich ab. Vielmehr steht eine Reihe gefasster Menschen vor uns, die sich im Zeichen des labilen Gleichgewichts hüten, zu viele Fragen zu stellen Franziska Greisings Buch aber hebt den Deckel von Pandoras Büchse.
Neue Luzerner Zeitung, Urs Bugmann
Franziska Greising gelingt es, Zeitgeschehen und Lebensatmosphäre in ihr Erzählen einzubringen, ohne immer explizit von Ereignissen sprechen zu müssen. Sie legt Stränge der Familiengeschichte frei, führt die Familienüberlieferungen zusammen. Es sind Sätze, die von der Geburt einer Schriftstellerin ahnen lassen - auch wenn es noch Jahre dauern sollte, bis sie hervortrat.
Anzeiger Luzern, Margrit Lustenberger
Ein Stilvoller, aussagestarker Generationenroman und zugleich ein Rückblick auf eine Epoche, die noch gar nicht so lange zurückliegt und auf der doch bereits der Hauch des Morbiden liegt. Die Autorin ist eine wunderbare Beobachterin und feinsinnige Erzählerin.
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