Mit einem Wimpernschlag

erschienen in "Die köstliche Gabe der Neugier" Wallimann 2010

 

 

 

 

 

 

 

Zunächst erschien es mir selbstverständlich, dass er sich einstellt. Früher oder etwas später, dachte ich, ist er uns bekannt. Ich ahnte noch nicht, dass er oft schon da ist, aber nicht dort, wo er hingehört. Und dass er es mag, sich unverhofft einzufinden. Oder abzuwarten, ob man von selber auf ihn stösst. Inzwischen wissen wir, wie sehr er es liebt zu verblüffen. Dabei scheint er keinerlei Notiz von der Bedeutung zu nehmen, die ihm zugemessen wird. Man kann warten, man kann suchen, sich die Hirnschale aufreissen, nichts. Und etwas später, wenn man zur Abwechslung mal nichts denkt, auch nicht nach ihm sucht, taucht er auf...

So schlägt seine Hoheit, der erste Satz die Leserschaft mit Neugier. Und schafft mit einem Wimpernzucken die Zeit aus dem Raum.
 



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